Pseudonymisierung

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Pseudonymisierung

Was bedeutet Pseudonymisierung?

Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, dass diese Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und TOM unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden (Art. 4 Nr. 5 DSGVO). Ein Beispiel für pseudonymisierte identifizierbare Daten sind Kfz-Kennzeichen oder IP-Adressen. Die Anwendung der Pseudonymisierung auf personenbezogene Daten kann die Risiken für die Betroffenen senken sowie die Verantwortlichen und die Auftragsverarbeiter bei der Einhaltung ihrer Datenschutzpflichten unterstützen; allerdings ist das Datenschutzrecht weiterhin auf pseudonyme Daten anzuwenden (ErwGr. 28 DSGVO).

Praxisbeispiel

Für statistische Auswertungen werden personenbezogene Daten so anonymisiert, dass sie nicht mehr einer bestimmten Person zugeordnet werden können.

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