Need-to-know-Prinzip

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Need-to-know-Prinzip

Was bedeutet Need-to-know-Prinzip?

Das Need-to-know-Prinzip (deutsch sinngemäß: Kenntnis nur, wenn nötig), auch Erforderlichkeitsprinzip genannt, beschreibt den Umstand, dass jeder Beschäftigte in einer verantwortlichen Stelle nur die für ihn relevanten Informationen erhält, die er zur Erfüllung seiner jeweiligen Aufgabe benötigt. Es stellt damit eine wichtige TOM zur Erreichung eines angemessenen Sicherheitsniveaus dar (Art. 32 Abs. 1 DSGVO), weil hierdurch die unnötige Verbreitung von Informationen verhindert und die Beschränkung der Kenntnisnahme derselben auf das notwendige Minimum beschränkt wird. Je weniger Personen z. B. auf bestimmte personenbezogene Daten Zugriff haben (weil sie diesen auch nicht benötigen), desto geringer ist das Risiko von Datenpannen. Die Umsetzung in die Praxis des Need-to-know-Prinzips erfolgt etwa mithilfe eines Benutzerrechte-Konzepts.

Praxisbeispiel

Bei der Verarbeitung von Daten berücksichtigt das Unternehmen das Prinzip der Need-to-know-Prinzip, indem es nur erforderliche Daten erhebt und transparent über deren Nutzung informiert.

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