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Big Data
Was bedeutet Big Data?
Big Data (deutsch.: Massendaten) bezeichnen den Umgang mit einer großen Anzahl von Daten. Gemeint ist damit häufig die Auswertung von großen Datensätzen mithilfe von mathematischen Verfahren (sogenannten Algorithmen), um daraus bestimmte Ergebnisse ableiten und ggf. auch Prognosen treffen zu können. Nicht selten erfolgt die Datenverarbeitung mithilfe von künstlicher Intelligenz, also mit selbstlernenden Algorithmen. Schon aufgrund der Verarbeitung enormer Datenmengen gestaltet sich die Anwendung von Big Data datenschutzrechtlich sehr schwierig. Das Thema ist insgesamt sehr komplex, aber auch hierbei muss eine Rechtsgrundlage gegeben sein und die zentralen Datenschutzgrundsätze sind einzuhalten. Bei der Verarbeitung großer Datenmengen ist es zudem problematisch, dass durch die Verknüpfung von eigentlich unstrukturierten Daten ggf. ein neuer Kontext und dadurch ein Bezug zu einer bestimmten Person entstehen können. Außerdem kann mittels Big-Data-Analyse unter Umständen auf zukünftiges Verhalten von Betroffenen geschlossen werden, sodass auf diese Weise das Risiko einer Stigmatisierung, einer „Vorverurteilung“, bestehen kann.
Praxisbeispiel
Im Rahmen von Big Data nutzt ein Unternehmen personenbezogene Daten für gezielte Werbemaßnahmen und holt dafür zuvor die nötigen Einwilligungen ein.
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