{"id":36130,"date":"2025-02-04T14:47:05","date_gmt":"2025-02-04T14:47:05","guid":{"rendered":"https:\/\/2b-advice.com\/?p=36130"},"modified":"2025-02-04T14:47:18","modified_gmt":"2025-02-04T14:47:18","slug":"das-sind-die-hoechsten-bussgelder-im-januar-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/2b-advice.com\/de\/2025\/02\/04\/das-sind-die-hoechsten-bussgelder-im-januar-2025\/","title":{"rendered":"Das sind die h\u00f6chsten DSGVO-Bu\u00dfgelder im Januar 2025"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-post\" data-elementor-id=\"36130\" class=\"elementor elementor-36130\" data-elementor-post-type=\"post\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-0538f17 e-flex e-con-boxed e-con e-parent\" data-id=\"0538f17\" data-element_type=\"container\" data-e-type=\"container\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"e-con-inner\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-300e592 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"300e592\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Das Jahr 2025 f\u00e4ngt gleich mit spanischen Wochen an: Keine Datenschutzbeh\u00f6rde in der EU hat im Januar 2025 so viele und hohe Bu\u00dfgeldbescheide erlassen wie die Agencia Espa\u00f1ola de Protecci\u00f3n de Datos (AEPD). Gleich zwei hohe Bu\u00dfgelder wurden wegen der Nutzung biometrischer Gesichtserkennungssysteme erhoben. Ein neuer Trend? Auch wieder dabei: der Mobilfunkriese Vodafone. Der Konzern scheint die Verfehlungen einzelner Mitarbeiter nicht in den Griff zu bekommen.<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2f33f03 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"2f33f03\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Generali Espa\u00f1a: 4 Millionen Euro (Spanien)<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-07ff6c3 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"07ff6c3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die spanische Datenschutzbeh\u00f6rde <strong>Agencia Espa\u00f1ola de Protecci\u00f3n de Datos (AEPD)<\/strong> hat ein <strong>Bu\u00dfgeldverfahren<\/strong> gegen <strong>Generali Espa\u00f1a, Sociedad An\u00f3nima de Seguros y Reaseguros<\/strong> er\u00f6ffnet, nachdem am 5. Oktober 2022 ein <strong>Sicherheitsvorfall<\/strong> festgestellt wurde. Der Vorfall betraf einen <strong>Brute-Force-Angriff<\/strong> auf das Kundendatenverwaltungssystem von Generali. Durch die missbr\u00e4uchliche Nutzung der Zugangsdaten eines Versicherungsmaklers verschafften sich Unbefugte Zugriff auf personenbezogene Daten von Kunden und ehemaligen Kunden. Erst am 11. November 2022 wurde bekannt, dass eine <strong>Datenbank mit Ex-Kundendaten zum Verkauf in einem Telegram-Forum<\/strong> angeboten wurde. Betroffen waren die Daten von insgesamt \u00fcber <strong>1,6 Millionen Personen<\/strong> betroffen. Bei den Daten handelte es sich um <strong>Namen, Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten, Personalausweisnummern (DNI) und IBAN-Kontonummern<\/strong>.<\/p><p>Generali informierte die Betroffenen <strong>zwischen dem 15. und 28. November 2022<\/strong> per E-Mail oder Post \u00fcber den Vorfall. F\u00fcr Betroffene, deren Kontaktdaten nicht verf\u00fcgbar waren, wurde eine <strong>\u00f6ffentliche Bekanntmachung auf der Website<\/strong> ver\u00f6ffentlicht. W\u00e4hrend der Untersuchung stellte sich heraus, dass Generali <strong>keine ausreichenden technischen und organisatorischen Ma\u00dfnahmen<\/strong> zum Schutz der Daten getroffen hatte. Insbesondere fehlten eine <strong>Risikobewertung<\/strong> sowie eine <strong>Datenschutz-Folgenabsch\u00e4tzung <\/strong>f\u00fcr die betroffenen Anwendungen. Zudem hatten Versicherungsmakler <strong>weiterhin Zugriff auf die Daten von ehemaligen Kunden<\/strong>, was gegen den Datenschutzgrundsatz der <strong>Datenminimierung<\/strong> verst\u00f6\u00dft. Auch fehlten Protokolle zur <strong>Nachverfolgbarkeit von Zugriffen<\/strong> auf die betroffenen Daten.<\/p><p>Laut der AEPD verstie\u00df Generali gegen mehrere Artikel der DSGVO:<\/p><ul><li><strong>Artikel 5 Abs. 1 lit. f DSGVO<\/strong>: Verletzung des <strong>Vertraulichkeitsprinzips<\/strong> durch den unbefugten Zugriff auf personenbezogene Daten.<\/li><li><strong>Artikel 25 DSGVO<\/strong>: Fehlende <strong>Datenschutzma\u00dfnahmen von Anfang an (Privacy by Design)<\/strong>.<\/li><li><strong>Artikel 32 DSGVO<\/strong>: <strong>Unzureichende Sicherheitsma\u00dfnahmen<\/strong> zur Verhinderung von Datenschutzverletzungen.<\/li><li><strong>Artikel 35 DSGVO<\/strong>: <strong>Fehlende Datenschutz-Folgenabsch\u00e4tzung<\/strong> f\u00fcr besonders risikobehaftete Datenverarbeitungen.<\/li><\/ul><p><br \/>Aufgrund der schwere der Verst\u00f6\u00dfe wurde ein Bu\u00dfgeld von insgesamt 4 Millionen Euro festgesetzt.<\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.aepd.es\/documento\/ps-00453-2023.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bu\u00dfgeldbescheid der <strong>Agencia Espa\u00f1ola de Protecci\u00f3n de Datos gegen Generali Espa\u00f1a, Sociedad An\u00f3nima de Seguros y Reaseguros<\/strong><\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-bbdd352 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"bbdd352\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Sambla Group Oy: 950.000 Euro (Finnland)<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-8e47dc6 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"8e47dc6\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die <strong>finnische Datenschutzbeh\u00f6rde <\/strong><strong>Tietosuojavaltuutetun toimisto<\/strong> hat gegen <strong>Sambla Group Oy<\/strong> ein <strong>Bu\u00dfgeldverfahren<\/strong> eingeleitet, nachdem am <strong>23. Dezember 2022<\/strong> eine <strong>Beschwerde<\/strong> einging. Die Beschwerde betraf die unzureichende <strong>Datensicherheit bei den Online-Kreditvermittlungsplattformen<\/strong> <em>lainaparkki.fi<\/em> und <em>rahoitu.fi<\/em>.<\/p><p>Es wurde festgestellt, dass die <strong>pers\u00f6nlichen Daten von Kreditinteressenten \u00fcber individuelle, aber unsichere URL-Links zug\u00e4nglich waren<\/strong>. Diese Links waren leicht zu erraten, sodass Dritte mit Kenntnis der Struktur auf <strong>sensible personenbezogene Daten<\/strong> zugreifen konnten.<\/p><p>Am <strong>25. M\u00e4rz 2024<\/strong> verh\u00e4ngte die Datenschutzbeh\u00f6rde eine <strong>vorl\u00e4ufige Anordnung<\/strong>, die Sambla Group Oy untersagte, personenbezogene Daten von Kreditinteressenten \u00fcber unsichere URL-Links zug\u00e4nglich zu machen. Die Beh\u00f6rde stellte fest, dass in diesen Kreditformularen <strong>sensible Informationen<\/strong> wie vollst\u00e4ndiger Name, Geburtsdatum, Personennummer, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Adresse, Einkommen, Arbeitsverh\u00e4ltnis und Kreditinformationen enthalten waren. Es wurde dokumentiert, dass <strong>zehntausende unautorisierte Zugriffe auf diese Daten<\/strong> stattfanden, teilweise durch automatisierte <strong>Brute-Force-Angriffe<\/strong> oder durch <strong>Indexierung durch Suchmaschinen<\/strong> wie Google.<\/p><p>Die Datenschutzbeh\u00f6rde bewertete das Verhalten von Sambla Group Oy als <strong>Versto\u00df gegen mehrere Artikel der DSGVO<\/strong>, insbesondere:<\/p><ul><li><strong>Artikel 5.1(f) DSGVO<\/strong>: Verletzung des <strong>Grundsatzes der Vertraulichkeit und Integrit\u00e4t<\/strong>.<\/li><li><strong>Artikel 25 DSGVO<\/strong>: Fehlende <strong>Datenschutzma\u00dfnahmen von Anfang an (Privacy by Design)<\/strong>.<\/li><li><strong>Artikel 32 DSGVO<\/strong>: <strong>Unzureichende Sicherheitsma\u00dfnahmen<\/strong> zur Verhinderung von Datenschutzverletzungen.<\/li><\/ul><p><br \/>Obwohl das Unternehmen nachtr\u00e4glich Ma\u00dfnahmen ergriff wie die <strong>Deaktivierung der unsicheren Links<\/strong>, die <strong>Einf\u00fchrung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung<\/strong> und die <strong>Verk\u00fcrzung der G\u00fcltigkeitsdauer von URL-Links,<\/strong> bewertete die Beh\u00f6rde diese Ma\u00dfnahmen als <strong>zu sp\u00e4t und unzureichend<\/strong>. Die Datenschutzverletzung betraf eine <strong>gro\u00dfe Anzahl von Personen<\/strong> und Sambla Group Oy h\u00e4tte <strong>fr\u00fcher reagieren m\u00fcssen<\/strong>.<\/p><p>Lese-Tipp: <a href=\"https:\/\/2b-advice.com\/de\/2025\/01\/06\/dsgvo-bussgelder-im-dezember-2024-millionen-strafen-gegen-meta-orange-openai-netflix-und-telefonica\/\">Die h\u00f6chsten Bu\u00dfgelder im Dezember 2024<\/a><\/p><p>Das Bu\u00dfgeld wurde von der Datenschutzbeh\u00f6rde auf <strong>950.000 Euro<\/strong> festgelegt. Die Begr\u00fcndung der Strafe st\u00fctzte sich auf die <strong>Schwere des Versto\u00dfes<\/strong>, die <strong>Dauer des Problems (\u00fcber mehrere Jahre hinweg)<\/strong> und die <strong>mangelnde Eigeninitiative<\/strong> des Unternehmens zur Behebung der Datenschutzprobleme.<\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/tietosuoja.fi\/-\/lainanvertailupalveluja-tarjoavalle-sambla-groupille-seuraamusmaksu-tietoturvallisuuden-laiminlyonnista-yrityksen-on-ilmoitettava-asiakkailleen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bu\u00dfgeldbescheid der <strong>Tietosuojavaltuutetun toimisto<\/strong> hat gegen <strong>Sambla Group Oy<\/strong><\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a18c852 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"a18c852\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Cartonajes Ba\u00f1eres, S.A.: 220.000 Euro (Spanien)<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-fde593a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"fde593a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die spanische Datenschutzbeh\u00f6rde <strong>Agencia Espa\u00f1ola de Protecci\u00f3n de Datos (AEPD)<\/strong> hat ein <strong>Bu\u00dfgeldverfahren<\/strong> gegen <strong>Cartonajes Ba\u00f1eres, S.A.<\/strong> eingeleitet, nachdem ein ehemaliger Mitarbeiter am <strong>11. Oktober 2022<\/strong> eine <strong>Beschwerde<\/strong> eingereicht hatte. Die Beschwerde bezog sich auf die Verwendung eines <strong>biometrischen Erkennungssystems<\/strong> zur Arbeitszeiterfassung, bei dem die <strong>Gesichter der Mitarbeiter gescannt<\/strong> wurden. Der Mitarbeiter hatte Bedenken hinsichtlich der <strong>Speicherung biometrischer Daten<\/strong> ge\u00e4u\u00dfert. Au\u00dferdem beantragte er <strong>am 29. August 2022 Zugang zu seinen personenbezogenen Daten<\/strong>, erhielt allerdings vom Unternehmen <strong>keine angemessene Antwort<\/strong>.<\/p><p>W\u00e4hrend der Untersuchung stellte sich heraus, dass Cartonajes Ba\u00f1eres ein <strong>Gesichtserkennungssystem<\/strong> f\u00fcr den <strong>Arbeitszeitnachweis<\/strong> verwendete. Das Unternehmen bestritt, dass <strong>Gesichtsaufnahmen<\/strong> gespeichert wurden. Es erkl\u00e4rte jedoch, dass <strong>ein Algorithmus bestimmte Merkmale des Gesichts erfasst<\/strong> und diese als <strong>biometrischen Hash<\/strong> speichert. Diese <strong>Hash-Werte<\/strong> wurden anschlie\u00dfend mit einer Datenbank abgeglichen, um den Mitarbeiter zu identifizieren. Laut der AEPD stellt diese Technologie eine <strong>hochgradig sensible Verarbeitung biometrischer Daten<\/strong> dar.<\/p><p>Zus\u00e4tzlich wurde ermittelt, dass <strong>das Auskunftsersuchen des ehemaligen Mitarbeiters nicht ordnungsgem\u00e4\u00df bearbeitet wurde<\/strong>. Zwar behauptete das Unternehmen, dass eine Antwort per <strong>Fax<\/strong> verschickt wurde, jedoch war die Adresse <strong>nicht korrekt<\/strong>, und der Antragsteller erhielt keine vollst\u00e4ndigen Informationen \u00fcber die <strong>gespeicherten biometrischen Daten<\/strong>.<\/p><p>Die AEPD stellte fest, dass Cartonajes Ba\u00f1eres gegen mehrere <strong>Artikel der DSGVO<\/strong> versto\u00dfen hat:<\/p><ul><li><strong>Artikel 35 DSGVO<\/strong>: Die <strong>erforderliche Datenschutz-Folgenabsch\u00e4tzung <\/strong>f\u00fcr den Einsatz von biometrischen Daten wurde nicht durchgef\u00fchrt.<\/li><li><strong>Artikel 12 DSGVO<\/strong>: Der <strong>Zugangsantrag des Mitarbeiters<\/strong> wurde nicht ordnungsgem\u00e4\u00df bearbeitet, was einen Versto\u00df gegen die <strong>Betroffenenrechte<\/strong> darstellt.<\/li><\/ul><p>Die AEPD verh\u00e4ngte daher ein Bu\u00dfgeld<strong>\u00a0in H\u00f6he von 220.000 Euro<\/strong> gegen Cartonajes Ba\u00f1eres, aufgeteilt in:<\/p><ul><li><strong>200.000 Euro<\/strong> f\u00fcr den <strong>Versto\u00df gegen Artikel 35 DSGVO<\/strong> (keine Datenschutz-Folgenabsch\u00e4tzung).<\/li><li><strong>20.000 Euro<\/strong> f\u00fcr den <strong>Versto\u00df gegen Artikel 12 DSGVO<\/strong> (unzureichende Beantwortung des Datenzugriffsantrags).<\/li><\/ul><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.aepd.es\/documento\/ps-00361-2023.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bu\u00dfgeldbescheid der <strong>Agencia Espa\u00f1ola de Protecci\u00f3n de Datos <\/strong>gegen <strong>Cartonajes Ba\u00f1eres, S.A.<\/strong><\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-07c180b elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"07c180b\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Club Atl\u00e9tico Osasuna: 200.000 Euro (Spanien) <\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-629c3b3 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"629c3b3\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die <strong>Agencia Espa\u00f1ola de Protecci\u00f3n de Datos (AEPD)<\/strong> hat <strong>Bu\u00dfgeldverfahren<\/strong> gegen den <strong>Club Atl\u00e9tico Osasuna<\/strong> eingeleitet, nachdem am <strong>22. November 2022<\/strong> eine <strong>Beschwerde<\/strong> eingegangen war. Die Beschwerde richtete sich gegen die Einf\u00fchrung eines <strong>biometrischen Gesichtserkennungssystems (SBRF)<\/strong> zur Zugangskontrolle im Stadion <em>El Sadar<\/em>, das im <strong>April 2022<\/strong> eingef\u00fchrt wurde. Laut der Beschwerde schr\u00e4nkte das System die <strong>Grundrechte und Freiheiten<\/strong> der Stadionbesucher in unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfiger Weise ein, selbst wenn eine Zustimmung zur Nutzung vorlag.<\/p><p>Bei der <strong>Untersuchung<\/strong> durch die AEPD stellte sich heraus, dass das System in Zusammenarbeit mit <strong>La Liga<\/strong> sowie den Technologieunternehmen <strong>DAS-GATE<\/strong> und <strong>VERIDAS<\/strong> entwickelt wurde. Es sollte den Zugang zum Stadion f\u00fcr Abonnenten durch Gesichtserkennung erleichtern, blieb jedoch eine <strong>freiwillige Option<\/strong>, neben der weiterhin der physische Mitgliedsausweis oder ein digitaler Zugang per Smartphone genutzt werden konnte.<\/p><p>Au\u00dferdem wurde festgestellt, dass Osasuna eine <strong>Datenschutz-Folgenabsch\u00e4tzung <\/strong>durchgef\u00fchrt hatte, um die <strong>Rechtsgrundlage f\u00fcr die Verarbeitung biometrischer Daten<\/strong> zu legitimieren. Der Club argumentierte, dass das System <strong>auf freiwilliger Basis<\/strong> genutzt werde und dass die betroffenen Personen eine <strong>ausdr\u00fcckliche Zustimmung<\/strong> zur Verarbeitung ihrer biometrischen Daten gegeben h\u00e4tten. Zudem sei das System sicher, da keine Bilder, sondern nur mathematische <strong>biometrische Vektoren<\/strong> gespeichert w\u00fcrden.<\/p><p>Die AEPD stellte fest, dass die <strong>Notwendigkeit und Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit<\/strong> der Ma\u00dfnahme fraglich war. Auch wenn das System als <strong>freiwillig<\/strong> deklariert wurde, stellte die Beh\u00f6rde fest, dass eine gewisse soziale oder psychologische Drucksituation bestehen k\u00f6nnte, insbesondere da der Club das System als \u201eschnellere und bequemere\u201c Alternative bewarb. Die AEPD verwies au\u00dferdem auf <strong>mangelnde Transparenz<\/strong> bei der Information der betroffenen Personen und auf das <strong>Fehlen einer eindeutigen gesetzlichen Grundlage<\/strong> f\u00fcr den Einsatz solcher Technologien in Fu\u00dfballstadien.<\/p><p>Osasuna wurde abschlie\u00dfend f\u00fcr den <strong>unrechtm\u00e4\u00dfigen Einsatz biometrischer Gesichtserkennung<\/strong> bei der Zugangskontrolle mit einem Bu\u00dfgeld in H\u00f6he von 200.000 Euro sanktioniert. Nach Ansicht der AEPD ist die <strong>Rechtsgrundlage fragw\u00fcrdig<\/strong> war und die Ma\u00dfnahme verst\u00f6\u00dft gegen das Prinzip der <strong>Datenminimierung und Notwendigkeit<\/strong>. Die AEPD betont in ihrem Bescheid, dass der Einsatz von Gesichtserkennungssystemen besonders strenge Anforderungen erf\u00fcllen muss, um die Rechte der betroffenen Personen zu gew\u00e4hrleisten.<\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.aepd.es\/documento\/ps-00482-2023.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bu\u00dfgeldbescheid der <strong>Agencia Espa\u00f1ola de Protecci\u00f3n de Datos (AEPD)<\/strong> hat <strong>Bu\u00dfgeldverfahren<\/strong> gegen <strong>Club Atl\u00e9tico Osasuna<\/strong><\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-c69d2f4 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"c69d2f4\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Vodafone Espa\u00f1a: 200.000 Euro (Spanien)<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-2e0e411 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"2e0e411\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die <strong>Agencia Espa\u00f1ola de Protecci\u00f3n de Datos (AEPD)<\/strong> hat ein <strong>Bu\u00dfgeldverfahren<\/strong> gegen <strong>Vodafone Espa\u00f1a, S.A.U.<\/strong> eingeleitet, nachdem eine Kundin am <strong>7. M\u00e4rz 2023<\/strong> eine <strong>Beschwerde<\/strong> eingereicht hatte. Die Beschwerde betraf einen <strong>unautorisierten SIM-Karten-Duplikat<\/strong>, der am <strong>8. April 2022<\/strong> ohne Zustimmung der Betroffenen ausgestellt wurde. Infolge dieses Identit\u00e4tsbetrugs wurden unbefugte <strong>Banktransaktionen auf das Konto der Kundin vorgenommen<\/strong>.<\/p><p>Laut der Untersuchung der AEPD wurde am <strong>8. April 2022 um 19:47 Uhr<\/strong> ein erster Versuch unternommen, eine <strong>neue SIM-Karte<\/strong> f\u00fcr die betroffene Mobilfunknummer auszustellen. Dieser Versuch scheiterte zun\u00e4chst, doch bereits <strong>f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter<\/strong> wurde ein erneuter Antrag gestellt, der schlie\u00dflich genehmigt wurde. Die betr\u00fcgerische SIM-Karte wurde \u00fcber ein <strong>Call-Center von Vodafone<\/strong> aktiviert, wodurch der T\u00e4ter die Kontrolle \u00fcber die betroffene Telefonnummer erhielt. Erst am <strong>9. April 2022 um 12:26 Uhr<\/strong> wurde die betr\u00fcgerische SIM-Karte gesperrt, nachdem die Betroffene Vodafone dar\u00fcber informiert hatte, dass sie keinen Zugriff mehr auf ihre Mobilfunkverbindung hatte.<\/p><p>Die AEPD stellte fest, dass Vodafone <strong>die eigenen Sicherheitsrichtlinien nicht konsequent durchgesetzt hatte<\/strong>, da Call-Center-Agenten eigentlich <strong>nicht berechtigt waren, SIM-Duplikate f\u00fcr angebliche Vodafone-Shop-Mitarbeiter zu genehmigen<\/strong>. Dies deutet auf eine <strong>Nachl\u00e4ssigkeit bei der Umsetzung der internen Sicherheitsma\u00dfnahmen<\/strong> hin.<\/p><p>Au\u00dferdem hatte Vodafone gegen <strong>Art. 6 Abs. 1 DSGVO<\/strong> versto\u00dfen, da die Verarbeitung personenbezogener Daten der Kundin <strong>ohne deren rechtm\u00e4\u00dfige Zustimmung erfolgte<\/strong>. Die Beh\u00f6rde entschied daher, <strong>eine Geldstrafe in H\u00f6he von 200.000 Euro<\/strong> zu verh\u00e4ngen. Eine Erm\u00e4\u00dfigung der Strafe kam f\u00fcr die AEPD nicht in Betracht, weil \u00e4hnliche Verst\u00f6\u00dfe<strong> in der Vergangenheit bereits mehrfach aufgetreten waren<\/strong>.<\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.aepd.es\/documento\/ps-00083-2024.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bu\u00dfgeldbescheid der <strong>Agencia Espa\u00f1ola de Protecci\u00f3n de Datos <\/strong>gegen <strong>Vodafone Espa\u00f1a, S.A.U.<\/strong><\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-5135377 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"5135377\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-default\">Correo Inteligente Postal, S.L.: 200.0000 Euro (Spanien)<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-30b4be9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"30b4be9\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Die <strong>Agencia Espa\u00f1ola de Protecci\u00f3n de Datos (AEPD)<\/strong> hat ein <strong>Bu\u00dfgeldverfahren<\/strong> gegen die Firma <strong>Correo Inteligente Postal, S.L. (CI POSTAL)<\/strong> eingeleitet, nachdem am <strong>22. September 2022<\/strong> die <strong>Polic\u00eda Local von Palma de Mallorca<\/strong> einen Bericht vorlegte. Darin wurde festgestellt, dass insgesamt <strong>1.404 Briefe mit personenbezogenen Daten<\/strong> in einem verlassenen Gel\u00e4nde gefunden wurden. Diese Briefe stammten von mehreren Unternehmen, darunter <strong>La Caixa, BBVA, Endesa und Naturgy<\/strong>, und h\u00e4tten eigentlich an Empf\u00e4nger verteilt werden m\u00fcssen.<\/p><p>Ein Vertreter von <strong>CI POSTAL<\/strong> erkannte das Firmenlogo auf den zur\u00fcckgelassenen Briefen und best\u00e4tigte, dass der Briefversand an vier Mitarbeiter delegiert wurde. Allerdings konnte nicht festgestellt werden, welche Mitarbeiter f\u00fcr die nicht erfolgte Zustellung verantwortlich waren.<\/p><p>Am <strong>17. November 2022<\/strong> wurde ein weiterer Vorfall gemeldet: Die <strong>Jefatura Superior de Polic\u00eda de las Islas Baleares<\/strong> fand erneut <strong>5.354 nicht zugestellte Briefe<\/strong>, die in zwei verschiedenen Gebieten von Palma de Mallorca abgelegt worden waren. Einige der Briefe waren ge\u00f6ffnet, w\u00e4hrend andere vollst\u00e4ndig intakt waren. Die Briefe enthielten sensible Informationen von Banken, Energieversorgern und Mobilfunkanbietern.<\/p><p>Die AEPD stellte fest, dass <strong>CI POSTAL<\/strong> gegen mehrere Artikel der <a href=\"https:\/\/2b-advice.com\/de\/2025\/08\/25\/gemeinsame-verantwortlichkeit-fuer-social-media-fanpage-vg-koeln-bremst-bfdi-aus\/\">Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)<\/a> versto\u00dfen hat:<\/p><ul><li><strong>Artikel 5.1(f) DSGVO<\/strong>: Die Firma stellte keine ausreichenden Ma\u00dfnahmen sicher, um die <strong>Vertraulichkeit<\/strong> und <strong>Integrit\u00e4t<\/strong> der personenbezogenen Daten zu gew\u00e4hrleisten.<\/li><li><strong>Artikel 32 DSGVO<\/strong>: <strong>Mangelnde Sicherheitsma\u00dfnahmen<\/strong> f\u00fchrten dazu, dass unbefugte Dritte auf personenbezogene Daten zugreifen konnten.<\/li><\/ul><p>Die AEPD verh\u00e4ngte gegen <strong>CI POSTAL<\/strong> ein Bu\u00dfgeld von insgesamt <strong>200.000 Euro<\/strong>. Zus\u00e4tzlich wurde das Unternehmen verpflichtet, innerhalb von <strong>sechs Monaten<\/strong> ein <strong>System zur Nachverfolgbarkeit und Kontrolle der Postzustellungen<\/strong> einzuf\u00fchren, um sicherzustellen, dass Briefe ordnungsgem\u00e4\u00df zugestellt werden.<\/p><p><strong>Reaktion von CI POSTAL:<\/strong> Das Unternehmen entlie\u00df die betroffenen Mitarbeiter und f\u00fchrte Schulungen durch, um \u00e4hnliche Vorf\u00e4lle in Zukunft zu verhindern. Allerdings wurde kein technologisches System implementiert, um die Nachverfolgbarkeit der Sendungen sicherzustellen.<\/p><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.aepd.es\/documento\/ps-00571-2023.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bu\u00dfgeldbescheid der <strong>Agencia Espa\u00f1ola de Protecci\u00f3n de Datos <\/strong>gegen <strong>Correo Inteligente Postal, S.L. (CI POSTAL)<\/strong><\/a><\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Jahr 2025 f\u00e4ngt gleich mit spanischen Wochen an: Keine Datenschutzbeh\u00f6rde in der EU hat im Januar 2025 so viele und hohe Bu\u00dfgeldbescheide erlassen wie die Agencia Espa\u00f1ola de Protecci\u00f3n de Datos (AEPD). Gleich zwei hohe Bu\u00dfgeldbescheide wurden wegen der Nutzung biometrischer Gesichtserkennungssysteme erhoben. 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